Massenimpfung ohne Masse
Seit gestern wird nun also gegen die “Neue Grippe”, besser bekannt als “Schweinegrippe”, geimpft. Der Andrang hält sich aber ganz offensichtlich in Grenzen. In Neubrandenburg äußerte sich die Leiterin des Gesundheitsamtes, Ramona Berthold, enttäuscht und auch in Mecklenburg-Vorpommern scheint die Akzeptanz seitens der Bevölkerung eher dürftig zu sein.1 Laut einer Umfrage von “Bild.de” wollen sich nur rund 10 % impfen lassen.2 Während immer mehr “Impfexperten” eindringlich warnen und Zahlen wie 35.000 Schweinegrippetote in den Ring werfen, scheint die Verunsicherung in der Bevölkerung weiter zu steigen. Sind die Deutschen so dumm oder gar beratungsresistent? Es liegt vielmehr die Vermutung nahe, dass die Menschen – wenn es um ihre Gesundheit und ihren Körper geht – den Verstand bemühen. Im Vorfeld wurde von verschiedenen Stellen immerhin alles getan, um die Entscheidung zu vereinfachen. Einerseits war beispielsweise die Rede davon, dass Schwangere besonders gefährdet seien, andererseits spricht sich die “Ständige Impfkommission” (Stiko) gegen die Impfung von Schwangeren aus.3 Während “Impfexperten” zum Pieks in den Arm raten, lehnen immer mehr Allgemeinmediziner diesen ab. Wasser auf die Mühlen der Kritiker waren zudem Meldungen, dass sowohl die Bundeswehr als auch die Bundesregierung einen ganz anderen Impfstoff als das “gemeine Volk” erhält.
Grund für die auseinanderklaffenden Meinungen sind die sogenannten “Adjuvantien”. Es handelt sich dabei um Zusatzstoffe, die das Immunsystem stimulieren sollen. Ziel dieser Beimischung ist es, aus weniger Grundimpfstoff mehr Einzeldosen zu gewinnen. Leider lässt sich nicht steuern, dass die Adjuvantien ausschließlich den gewünschten Effekt verstärken. So kommt es deutlich häufiger zu Nebenwirkungen. Außerdem stehen die Verstärker im Verdacht Allergien oder gar andere Krankheiten auslösen zu können. Das alles bewegt sich freilich im Bereich der Vermutungen, eben weil man keine ausreichenden Erfahrungen damit hat. Umso mehr drängt sich der Verdacht auf, dass die Pharmaindustrie die Schweinegrippe ausnutzt, um einen auch noch gut bezahlten Feldversuch an der deutschen Bevölkerung durchzuführen. Die Zahlen untermauern diese Annahme bisher deutlich: Von 82 Millionen Deutschen sind bis Anfang Oktober rund 22.000 an der Schweinegrippe erkrankt.4 Das entspricht gerade mal 0,03 % der deutschen Gesamtbevölkerung. Die Chance durch die Impfung leichte bis schwere Nebenwirkungen zu bekommen liegt hingegen bei etwa 1 % aller Probanden.5 Wie sich die Impfung mittel- und langfristig auf den jeweiligen Organismus auswirkt, ist bis dato noch gar nicht abzusehen. Immerhin enthält das Serum weitere umstrittene Soffe, wie beispielsweise das quecksilberhaltige Konservierungsmittel Thiomersal. Außerdem ist als Adjuvans das umstrittene Squalen enthalten. Zwar kommt dieser Stoff auch im menschlichen Organismus vor. Durch Injektion von Squalen in den Körper ist es jedoch möglich, dass es zu einer autoimmunologischen Reaktion kommt und das Immunsystem körpereigenes Squalen als “fremd” erkennt und zerstört. Es wird vermutet, dass das Golfkriegssyndrom durch einen Anthrax-Impfstoff hervorgerufen wurde, welcher Squalen enthielt. Selbst wenn die Zahl der Infizierten in den nächsten Wochen sprunghaft ansteigt, hält sich die Gefahr in Grenzen. Die bisherigen Verläufe der Schweinegrippe sind zumindest derart harmlos, dass sie die Impfung mit einem nur wenig erforschten Serum kaum rechtfertigen. Man könnte auch sagen: Eine Infektion mit dem Schweinegrippeerreger ist die verträglichere Immunisierung.
Sind also all die “Experten”, die eine Impfung befürworten, einem großen Irrtum oder gar Schwindel aufgelaufen? Sind all die ablehnenden Hausärzte an der Front nur einfach umsichtiger als die eigentlichen Fachleute? Die bereits oben erwähnte Stiko der Bundesrepublik Deutschland trifft sich zweimal jährlich, um sich mit den gesundheitspolitisch wichtigen Fragen zu Schutzimpfungen und Infektionskrankheiten in Forschung und Praxis zu beschäftigen und entsprechende Richtlinien herauszugeben. Die Empfehlungen dieser Kommission dienen den Bundesländern als Vorlage für ihre öffentlichen Impfempfehlungen. Somit zeichnet sich dieses 16-köpfige Gremium auch dafür verantwortlich, dass eine allgemeine Impfempfehlung gegen die Schweinegrippe ausgesprochen wurde und die Bundesländer somit in großem Stil und für sehr viel Geld das Vakzin “Pandemrix” des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline geordert haben.6 Ein Blick auf die Besetzungsliste dieser Stiko ist zur Beantwortung aller noch offenen Fragen sehr aufschlussreich: Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission, Professor Heininger von der Universität Basel, ist wissenschaftlicher Berater der Firma GlaxoSmithKline. Zudem gehört er außerdem dem Beirat der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie an, welche ebenfalls von GlaxoSmithKline mitfinanziert wird. Professor Zepp von der Universität Mainz kooperiert nach eigenen Angaben ebenfalls mit der Firma GlaxoSmithKline. Unter anderem hat er maßgeblich an der Webseite des Konzerns mitgearbeitet. Professor Kries aus München und Professor Wahle aus Münster gehören dem wissenschaftlichen Beirat der “Arbeitsgemeinschaft Masern und Varizellen” an, die – man ahnt’s bereits – unter anderem von der Firma GlaxoSmithKline unterstützt wird.7 Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
- Bild.de: “Massenimpfung verläuft schleppend” ↩
- Bild.de: “Nur zehn Prozent wollen die Schweinegrippe-Impfung” ↩
- Spiegel Online: “Experten fürchten Impfrisiko für Schwangere” ↩
- Wikipedia: “Gemeldete Fälle in Deutschland” ↩
- Impfschaden.info: “Pandemrix Impfstoff” ↩
- Wikipedia: “Ständige Impfkommission” ↩
- Individuelle-Impfentscheidung.de: “Die Ständige Impfkomission (STIKO)” ↩






*applaudier* wir sind so doof, dass wir uns auch noch als Versuchskaninchen hergeben
… und inzwischen werden auch die ersten Ergebnisse aus diesem “Großversuch” bekannt:
http://info.kopp-verlag.de/news/schweinegrippe-impfung-deutsche-medien-schweigen-verdaechtige-todesfaelle-tot.html
Wie umstritten die Impfung gerade auch unter Ärzten ist, zeigt dieses eindrucksvolle (und zudem stichhaltig argumentierte) Beispiel:
http://kotopulo.twoday.net/stories/schweine-grippe-impfung-un-gefaehrlich/
Wir sind doch alles dumm-naive Verschwörungstheoretiker, mann! ;))
Ich hoffe inständig, dass die Engstirnigkeit all jener, die von “Verschwörungstheorien” reden, nicht auf neurologische Nebenwirkungen eines völlig unzureichend getesteten Impfstoffs zurück zu führen sind. Der Beitrag in Ihrem Blog, lieber andiac, ist mir in dieser und auch in anderer Hinsicht äußerst symphatisch. Es wird Zeit, die Augen zu öffnen und sich eine eigene, nicht fremdgesteuerte Meinung zuzulegen. Das gilt eben auch (aber nicht nur) für die Schweinegrippe(-impfung).
Schlechter als bei der “Schweinegrippe” kann man eine Massenimpfung gar nicht vorbereiten und in Deutschland ist es trotz allem viel besser als in Österreich.
Dafür stürmen bei uns Pensionisten die Impfstellen und -
das Rezept Tamiflu ist nicht mehr Chefarztpflichtig.
Wer Tamiflu aus Jux einnimmt, dem ist zwar sowieso nicht zu helfen, ich vermute bei uns hat man T. freigegeben da sonst die Medikamente das Haltbarkeitsdatum überschritten hätten.
Chaos pur, Information mal pro Impfung, mal dagegen.
Ich bin kein Mediziner – glaube aber euch hier mehr als den Fachleuten bei Uns.
LG aus Wien :)